Alexis Tocqueville

Über die Demokratie in Amerika


1831 reiste der 25jährige französische Adlige Alexis de Tocqueville in die Vereinigten Staaten, um dort das Modell der jungen amerikanischen Demokratie zu studieren. Für ihn war es nur eine Frage der Zeit, wann sich Gleichheit und Demokratie auch in Europa durchsetzen würden. Seine Warnungen vor den Gefahren, die demokratische Gesellschaften bedrohen: Ausdehnung Amerikas – Globalisierung, Despotismus in der Demokratie, Gleichheit – Verlust der Individualität, wirken heute seltsam prophetisch.

Sprecher

Christian Brückner

Christian Brückner wurde 1943 in Waldenburg/Schlesien geboren. Nach dem Studium der Publizistik, Germanistik und Theaterwissenschaft Engagements an verschiedenen Theatern. Seit etwa 1970 kontinuierliche Arbeit in Hörspielen und Fernsehfeatures. Literaturlesungen für alle Sender der ARD und in der Öffentlichkeit. 1990 erhielt er den Grimme Preis in Gold. 2000 gründete er mit seiner Frau Waltraut den Hörbuchverlag parlando.


Autor

Alexis Tocqueville

Alexis de Tocqueville, geboren 1805 in Paris, war ein französischer Publizist, Politiker und Historiker. Er gilt als Begründer der vergleichenden Politikwissenschaften. Sein Buch Über die Demokratie in Amerika, erschienen 1835 (1.Teil) und 1840 (2.Teil), wurde weltbekannt. Kritiker lobten Tocqueville als »Montesquieu des 19.Jahrhunderts«. Er starb 1859 in Cannes, Frankreich.