- Jugendhörbuch
Wolfgang Herrndorf
Tschick
Maik, Sohn einer zerrütteten, wohlhabenden Unternehmerfamilie, verbringt die Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Am ersten Ferientag sind alle anderen zu Tatjanas Geburtstagsfeier eingeladen, außer den Idioten, den Fetten, dem Nazi, Maik und Tschick. Tschick, eigentlich Andrej, ist Deutschrusse, wohnt im Hochhaus und sieht unerhört asiatisch aus und ein bisschen gefährlich. Plötzlich ist er da und drängt sich dem widerstrebenden Maik auf. Im Handumdrehen hat er aus Maik herausgekitzelt, dass der unsterblich in Tatjana verliebt ist. Kurze Zeit später sitzen die beiden in einem geklauten Lada und machen sich auf in Richtung Südosten, in die Walachei, denn da wohnt Tschicks Opa. Eine somnambul-schöne Reise durch die sommerglühende deutsche Provinz beginnt, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.
Sprecher
Hanno Koffler
Hanno Koffler, geboren 1980 in Berlin, ist Theater- und Filmschauspieler, der sich u.a. mit seinen Rollen in Krabat, Der rote Baron und Nacht vor Augen einen Namen gemacht hat. Mit seiner jungen, eindringlichen Stimme lässt er den Hörer die Odyssee von Maik und Tschick hautnah miterleben.
Autor
Wolfgang Herrndorf
Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und für die Titanic gezeichnet. 2002 erschien sein Debüroman In Plüschgewittern. 2008 wurde er für Diesseits des Van-Allen-Gürtels mit dem Deutschen Erzählerpreis ausgezeichnet. Sein Roman Tschick war der Überraschungserfolg des Jahres 2010.
Pressestimmen
»Mit so vielen Wirklichkeitselementen so virtuos zu spielen, ohne je am Boden der Tatsachen kleben zu bleiben, das macht Herrndorf im Moment kein deutschsprachiger Autor nach. [...] Es geht also doch: Man kann auf Deutsch intelligente und zugleich extrem lustige Geschichten schreiben.« Süddeutsche Zeitung
»Tschick ist ein schöner, trauriger Abenteuerroman, der nur einen Nachteil hat: Dass er viel zu schnell zu Ende geht.« Jörg Magenau
»Tschick ist ein schöner, trauriger Abenteuerroman, der nur einen Nachteil hat: Dass er viel zu schnell zu Ende geht.« Jörg Magenau


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