Philip K. Dick

Blade Runner

Träumen Androiden von elektrischen Schafen?


Träumen Androiden von elektrischen Schafen? – diese Frage stellte sich Philip K. Dick im Titel seines 1968 erschienenen Romans. Ridley Scott hat daraus den Film Blade Runner gemacht, der 1982 in die Kinos kam. Roman wie Film erzählen die Geschichte des Kopfgeldjägers Rick Deckard, der Jagd auf künstliche Menschen macht. Im Buch geht es allerdings um weit mehr: Auf einer von einem Atomkrieg verwüsteten Welt sind künstliche Tiere zu Statussymbolen geworden, eine Mercerismus genannte Fernsehreligion treibt ihr Unwesen, und sogenannte Stimmungsorgeln manipulieren die Gefühle der Menschen. Und nicht nur Androiden werden auf Empathie getestet …

Sprecher

Torben Kessler

Torben Kessler ist nach Stationen in Düsseldorf, Freiburg und Leipzig Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt. Mit markanter Stimme und perfektem Timing begeisterte er u.a. in Hanya Yanagiharas Ein wenig Leben und Dave Eggers’ Der Circle.


Autor

Philip K. Dick

Philip K. Dick hat die Science Fiction nicht erfunden, aber aus ihr eine Kunst gemacht. Mit prophetischem Blick und genialischer Phantasie sah er Szenarien voraus, in denen unsere Gegenwart zum Albtraum wird: Blade Runner, Minority Report, Total Recall, Impostor, Paycheck, Der dunkle Schirm – all diese Filme basieren auf seinen Büchern. 1928 in Chicago geboren, rettete er sich aus seiner psychotischen Jugend nach Berkeley. Er nahm so ziemlich alle Aufputschmittel und Drogen, die es gab, hatte Visionen und göttliche Erscheinungen, schrieb bis zu 60 Seiten am Tag und fühlte sich von FBI und KGB verfolgt. 1982 starb er wenige Wochen vor der Filmpremiere von Blade Runner.