Frank Ostaseski begleitet seit über 30 Jahren Menschen auf ihrem letzten Weg. Was haben sie ihn gelehrt? Warum sollte man den Tod regelmäßig auf eine Tasse Tee einladen? In seinem berührenden Lebenswerk Die Fünf Einladungen erzählt er, wie uns die Beschäftigung mit der Vergänglichkeit zu einem erfüllteren Leben führen kann.

Frank Ostaseski fand als junger Mann zum Buddhismus und war 1987 Mitbegründer des ersten buddhistisch geprägten Hospizes in den USA. Seine bahnbrechende Leistung ist es, die Prinzipien Achtsamkeit und Mitgefühl im Hospizwesen verankert zu haben. Aus seinen bewegenden Erlebnissen und Begegnungen heraus hat Frank Ostaseski fünf Leitsätze  (»Einladungen«) formuliert, die auch uns Lebenden helfen mit Verlusten und Krisensituationen umzugehen – etwa bei Trennung, Krankheit oder Entlassung. Gelingt es uns, den Kreislauf des Lebens in seiner ganzen Dimension anzunehmen, finden wir einen entspannten und bereichernden Umgang mit unserer eigenen Endlichkeit.

 

Die Vergänglichkeit feiern

In einer Hörprobe schildert Frank Ostaseski, gesprochen von Andreas Neumann, sein Aha-Erlebnis in einer Kindergarten-Gruppe. Und wie wir die Vergänglichkeit im Alltag feiern können!