Ovid

Die schönsten Liebesdichtungen


Auch 2000 Jahre nach der Niederschrift haben Ovids Versdichtungen nichts von ihrem Zauber verloren. Die vorliegende Auswahl erzählt vom Schicksal der klassischen Liebespaare der Antike.
1. Venus und Adonis [1-3]
2. Acis und Galatea [4-5]
3. Philemon und Baucis [6-7]
4. Scylla und Minos [8-9]
5. Narcissus und Echo [10-12]

Sprecher

Friedhelm Ptok

Wenn Friedhelm Ptok, der mit seinen Ella-Lesungen die Herzen der Hörer eroberte und 2014 mit dem Deutschen Kinderhörbuchpreis BEO ausgezeichnet wurde, verschmitzt in Kalles Seele schlüpft, kann
man nur rufen: »Ahoi!«


Autor

Ovid

Publius Ovidius Naso wurde am 20. März 43 v. Chr. in Sulmo, dem heutigen Sulmona bei Rom, geboren. Er starb um 17 n. Chr. in Tomis, heute das rumänische Konstanza am Schwarzen Meer. In Rom erhielt der Sohn einer wohlhabenden Familie seine rhetorische Ausbildung. Reisen führten ihn nach Kleinasien und Griechenland. Schließlich entschied er sich gegen eine zunächst angedachte politische oder juristische Karriere und für ein Leben als Dichter, versorgt durch das elterliche Vermögen. Seine Werke widmete er vor allem der Liebe, seine Meisterwerke sind vor allem die Metamorphoseon libri (entstanden ab 1 v. Chr., dt. Metamorphosen) und Fasti (um 5-8 n. Chr., dt. Festkalender). 8 n. Chr. traf Ovid durch ein kaiserliches Edikt von Augustus aus unbekanntem Grund die Verbannung ans Schwarze Meer. Zu der Exildichtung zählt unter anderem Tristium libri V (8-12 n. Chr., dt. Tristien). Ovid starb im Exil.