Alexis Tocqueville

Über die Demokratie in Amerika


1831 reiste der 25jährige französische Adlige Alexis de Tocqueville in die Vereinigten Staaten, um dort das Modell der jungen amerikanischen Demokratie zu studieren. Für ihn war es nur eine Frage der Zeit, wann sich Gleichheit und Demokratie auch in Europa durchsetzen würden. Seine Warnungen vor den Gefahren, die demokratische Gesellschaften bedrohen: Ausdehnung Amerikas – Globalisierung, Despotismus in der Demokratie, Gleichheit – Verlust der Individualität, wirken heute seltsam prophetisch.

Sprecher

Christian Brückner

Christian Brückner, geboren 1943 in Schlesien, wuchs in Köln auf. Engagements am Theater, kontinuierliche Arbeit für Funk und Fernsehen. 1990 erhielt er den Grimme-Preis Spezial in Gold. Schwerpunkt seiner Arbeit heute: öffentliche Literaturlesungen, oft eingebunden in einen musikalischen Zusammenhang. 2000 Gründung des Hörbuchverlags parlando mit seiner Frau Waltraut. 2005 Auszeichnung des gesamten Programms mit dem Deutschen Hörbuchpreis. 2012 wurde Christian Brückner der Sonderpreis für sein Lebenswerk verliehen, 2017 erhielt er den Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik und 2018 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.


Autor

Alexis Tocqueville

Alexis de Tocqueville, geboren 1805 in Paris, war ein französischer Publizist, Politiker und Historiker. Er gilt als Begründer der vergleichenden Politikwissenschaften. Sein Buch Über die Demokratie in Amerika, erschienen 1835 (1.Teil) und 1840 (2.Teil), wurde weltbekannt. Kritiker lobten Tocqueville als »Montesquieu des 19.Jahrhunderts«. Er starb 1859 in Cannes, Frankreich.