Boccaccio


Einig sind sich die Experten nicht über den Geburtsort Boccaccios. Die einen nennen Paris, die anderen Florenz als Geburtsort des unehelichen Kindes im Jahre 1313. Fest steht, dass Boccaccio in Florenz und in Neapel in die Lehre als Kaufmann ging. Kurze Zeit später begann er das Studium des kanonischen Rechts. Viele Jahre verbrachte er am Königshof in Neapel, schrieb Romane und Gedichte. In Boccaccios Werken trat immer wieder »Fiammetta« auf, für die angeblich die Tochter des Königs von Neapel das Vorbild war. 1340/41 kehrte Boccaccio nach Florenz zurück, sein Meisterwerk »Decamerone« (Erstdruck 1340) entstand. Auch durch den Einfluss seines Freundes Petrarca erhielten die Werke Boccaccios humanistische Züge. Unter anderem hielt er Vorlesungen über Dantes »Göttliche Komödie«. Am 21. Dezember 1375 starb er in Certaldo bei Florenz.

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