Ovid


Publius Ovidius Naso wurde am 20. März 43 v. Chr. in Sulmo, dem heutigen Sulmona bei Rom, geboren. Er starb um 17 n. Chr. in Tomis, heute das rumänische Konstanza am Schwarzen Meer. In Rom erhielt der Sohn einer wohlhabenden Familie seine rhetorische Ausbildung. Reisen führten ihn nach Kleinasien und Griechenland. Schließlich entschied er sich gegen eine zunächst angedachte politische oder juristische Karriere und für ein Leben als Dichter, versorgt durch das elterliche Vermögen. Seine Werke widmete er vor allem der Liebe, seine Meisterwerke sind vor allem die Metamorphoseon libri (entstanden ab 1 v. Chr., dt. Metamorphosen) und Fasti (um 5-8 n. Chr., dt. Festkalender). 8 n. Chr. traf Ovid durch ein kaiserliches Edikt von Augustus aus unbekanntem Grund die Verbannung ans Schwarze Meer. Zu der Exildichtung zählt unter anderem Tristium libri V (8-12 n. Chr., dt. Tristien). Ovid starb im Exil.

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