Friedrich Schiller


Schiller wurde am 10. November 1759 im württembergischen Marbach geboren. Herzog Karl Eugen befahl 1773 den Abbruch seines Besuchs der Ludwigsburger Lateinschule und den Beginn eines Jura- und später Medizinstudiums an der Militärakademie. 1780 wurde Schiller Regimentsmedikus in Stuttgart. Zwei Jahre später schrieb er Die Räuber. 1782 blieb Schiller der Akademie ohne Erlaubnis fern, um an der Uraufführung am Mannheimer Hof- und Nationaltheater teilzunehmen. Nach einer zweiten unerlaubten Reise nach Mannheim wurde er unter Arrest gestellt und erhielt vom Herzog Schreibverbot. Kurz darauf gelang Schiller die Flucht nach Bauerbach bei Meiningen. 1783 wurde er Theaterdichter am Nationaltheater, ein Jahr später erschien Kabale und Liebe. 1787 siedelte Schiller nach Weimar über. 1788 begegnete er zum ersten Mal Goethe – der Beginn einer engen Freundschaft. 1790 heiratete Schiller Charlotte von Lengefeld. 1802 erhielt er die Adelswürde. Ein Lungenleiden ist Ursache seines frühen Todes am 9. Mai 1805 in Weimar.

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