Am 20. Februar erscheint der meist erwartete Roman 2014!  Thriller-Größe und David-Hunter-Papa Simon Beckett legt mit Der Hof seinen neuen Thriller vor, der mit einem Bein in einer Tierfalle beginnt. Selbstverständlich wird das Hörbuch wieder gelesen von Johannes Steck. Was der Autor höchstpersönlich davon hält  verrät er uns im Kurz-Interview.

Hörbuchlink Der HofLieber Simon Beckett, Ihr neuer Roman Der Hof erzählt von einem rätselhaften ­Engländer, Sean, der sich auf der Flucht vor der Polizei in Frankreich versteckt. Warum haben Sie Ihren Protagonisten über den Kanal geschickt und was geschieht mit ihm?
 Ein Außenseiter zu sein hat mich schon immer fasziniert. Auch in meinen David-Hunter-Romanen ist das immer wieder ein Thema, denn Hunter muss sich in jedem Roman ja in einer völlig neuen Umgebung zurechtfinden. 
In Der Hof wollte ich diese Idee noch etwas weitertreiben: Sean versteckt sich in Frankreich, aber schon sein rotes Haar brandmarkt ihn als Fremden. Auf der Flucht schwer verletzt, findet er sich auf einem einsamen Bauernhof wieder, nicht wissend, ob er Patient ist oder Gefangener. Eine beunruhigende Situation!

Die Landschaft, die Sie beschreiben, wirkt wie ein weiterer Charakter. Haben Sie einen Ort beschrieben, 
den Sie kennen?
Meine Romane spielen fast nie in »echten« Gegenden. Allerdings greife ich bei den Schauplätzen auf Orte zurück, die ich einmal besucht habe, und modelliere sie zu Landschaften um, die zu meinen -Romanen passen. Als Student bin ich einen Sommer lang durch Frankreich getrampt und stundenlang über einsame ländliche Straßen gewandert – wie die, auf denen Sean unterwegs ist.

Ihre deutschen Hörbücher werden alle von Johannes Steck gelesen – was gefällt Ihnen am besten an seiner Interpretation Ihrer Romane?
Johannes’ Lesungen sind ausdrucksstark und feinsinnig zugleich – eine Ausnahmequalität. Und er gibt jeder Figur einen eigenen Charakter. Wir haben schon einige gemeinsame Auftritte bestritten – und man kann eine Nadel fallen hören, wenn er liest, so sehr fesselt er die Zuhörer.

 

 

Foto: (c) Hilary Beckett