Miteinander reden von Prof. Friedemann Schulz von Thun ist seit seiner Erstveröffentlichung zum meist nachgeschlagenen Klassiker der Kommunikationspsychologie geworden. Der soeben als Hörbuch erschienene 2. Teil stellt die acht grundlegenden Stile vor, in denen wir interagieren, und erklärt, wie wir sie zu unserem Vorteil nutzen können.

Das Hörbuch

Beruf, Beziehung, Alltag: Ständig sind wir in verbalem und non-verbalem Austausch mit unserer Umwelt. Und immer wieder entstehen dabei Probleme. Friedemann Schulz von Thun zeigt, welche Erkenntnisse die Kommunikationspsychologie bietet, damit wir auf persönlicher und auf sachlicher Ebene besser kommunizieren. In Miteinander reden Teil 2 stellt ein vierköpfiges Sprecherensemble informativ und lebensnah die acht verschiedenen Kommunikationsstile vor, die wir Menschen haben. Wie gehen wir am besten mit ihnen um? Und wie können wir das Wissen um unseren eigenen Kommunikationsstil und den unseres Gegenübers geschickt für unsere Persönlichkeitsentwicklung oder die konkrete Gesprächsführung nutzen?

Die acht Stile und die spannende Dynamik des menschlichen Miteinanders

Friedemann Schulz von Thun unterscheidet 8 grundlegende Stile, der Kontakt- bzw. Beziehungsgestaltung.

1. Der bedürftig-abhängige Stil
2. Der helfende Stil
3. Der selbst-lose Stil
4. Der aggressiv-entwertende Stil
5. Der sich beweisende Stil
6. Der bestimmende-kontrollierende Stil
7. Der sich distanzierende Stil
8. Der mitteilungsfreudig-dramatisierende Stil

Schulz von Thun hält dabei fest, dass jeder dieser Stile seine kommunikativen Eigenarten, seine Stärken, seine Ergänzungsbedürftigkeit (»Entwicklungsrichtung«) und seine Anfälligkeit für zwischenmenschliche Verstrickungen (»Teufelskreis«) hat. In drei Schritten macht er uns mit jedem vertraut: Er beschreibt die Eigenschaften und analysiert die möglichen individualpsychologischen Ursachen.  Danach betrachtet er den Stil systemisch; d.h. in welchen Situationen, mit welchen Gesprächspartnern verfallen wir womöglich in diesen Kommunikationsstil, wie sehen positive und negative Gesprächsverläufe damit aus? Denn obwohl jeder Mensch eine klare Tendenz in seinem Verhalten erkennen lässt, können die Stile sich mischen und je nach Gegegenüber (»Empfänger«) oder Kontext variieren. Schließlich geht der Autor auf mögliche Entwicklungsrichtungen ein und zeigt, wie wir die Stärken eines Stils für uns nutzen und seine Stolperfallen umschiffen können.

Exemplarisch stellen wir hier in einer exklusiven Hörprobe eine Teilbeschreibung des »mitteilungsfreudig-dramatisierenden Stils« zur Verfügung: