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Sechs Koffer
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Eine russisch-jüdische Familie flieht von Ost nach West, von Moskau über Prag nach Hamburg und Zürich. Der Großvater des inzwischen in Berlin lebenden Erzählers wurde Opfer eines großen Verrats, einer Denunziation, und 1960 in der Sowjetunion hingerichtet. Unter Verdacht: die eigene Verwandtschaft. Eine Erzählung über sowjetische Geheimdienstakten, über das tschechische Kino der Nachkriegszeit, vergiftete Liebesbeziehungen und die Machenschaften sexsüchtiger Kultur-Apparatschiks – und zugleich über das Leben hier und heute, über unsere moderne, globalisierte Welt, in der fast niemand mehr dort zuhause ist, wo er geboren wurde und aufwuchs.

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Maxim Biller (Autor)

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Maxim Biller, geboren als Kind russisch-jüdischer Eltern 1960 in Prag, lebt seit 1970 in Deutschland. Von ihm sind bisher unter anderem erschienen die Romane "Die Tochter" und "Ezra" (das Buch wurde gerichtlich verboten) sowie die Erzählbände "Wenn ich einmal reich und tot bin", "Land der Väter und Verräter", "Bernsteintage" und "Liebe heute". Er schreibt in der FAZ die Kolumne "Moralische Geschichten".

ungekürzt
15,95 € (UVP)
ISBN:
978-3-7324-7113-3
Laufzeit:
5 Stunden 14 Minuten
Veröffentlicht:
08.08.2018
Medium:
Download & Streaming
ungekürzt
19,95 € (UVP)

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